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Die Pflege und Reinigung einer Sitzbank

KMH SitzbänkeOb drinnen oder draußen: Eine Sitzbank ist einer enormen Beanspruchung ausgesetzt und diese hinterlässt früher oder später ihre Spuren. Auch die besten Materialien beugen sich dem Zahn der Zeit, weisen Spuren der Verunreinigung oder Materialschwächen auf. Wann genau beispielsweise Bezüge reißen oder sich Flecken nicht mehr entfernen lassen, hängt vor allem davon ab, wie Sie Ihr Möbel pflegen und wie oft Sie es reinigen. Dabei müssen Sie bei Beidem das Rad nicht neu erfinden, sondern finden im Handel eine Vielzahl an Pflegemitteln, auf die Sie jederzeit ausweichen können. Wir fassen in diesem Ratgeber Tipps und Anleitungen zusammen, wie Sie Ihre Sitzbank am besten reinigen und pflegen können. Den Anfang macht dabei die Motorradsitzbank.

Gute Pflege schont die Lebensdauer

Die Pflege und Reinigung einer SitzbankDer Wechsel einer Motorradsitzbank ist alles andere als preiswert. Deswegen sind die meisten Biker auch darum bemüht, dass Sie sich Ihre Motorradsitzbank lange erhalten. Doch gerade der Motorradsitz gehört zu den Komponenten, die während der Fahrt, aber auch während des Überwinterns stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn Sie Ihre Motorradsitzbank pflegen möchten, spielt es zunächst eine Rolle, aus welchem Material der Bezug besteht.

Es gibt hier zwei gängige Varianten:

  1. Leder
  2. Kunstleder

Um Vorurteile aus dem Weg zu räumen, möchten wir noch einmal betonen, dass Kunstleder prinzipiell so lange halten kann wie Leder. Beide Materialien haben einen erheblichen Vorteil: Die Oberflächen sind glatt und lassen sich mit einem feuchten Lappen einfach abwischen. Somit können Staub und kleinere Flecken problemlos entfernt werden. Machen Sie den Lappen ein wenig feucht und wischen Sie mit leichtem Druck über die Materialien.

TIPP: Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten Sie spitze und scharfe Gegenstände meiden. Auch kratzige Schwämme sind hier ein echtes Nogo.

Verwenden Sie für die Reinigung der Motorradsitzbank einen speziellen Reiniger. Hier haben sich in den letzten Jahren 2in1-Lösungen durchgesetzt, bei denen Reinigungs- und Pflegelösung in einem Produkt angeboten werden. Ohne viel Kraft- und Zeitaufwand tragen Sie den Reiniger, den Sie meistens in einer Sprühflasche bekommen, auf die Oberfläche auf. Anschließend wird er mit einem Tuch in die Materialien eingerieben und sorgfältig auf der Sitzbank verteilt. Der Reiniger entfernt Schmutz und Staub, sorgt aber auch dafür, dass die Bezugsmaterialien wieder strahlen. Die Sitzbankreiniger für das Motorrad enthalten häufig ein wenig Fett, wodurch Leder und Kunstleder geschmeidig bleiben.

Worauf muss außerdem bei der Reinigung geachtet werden?

Kriterium Hinweise
Häufigkeit der Reinigung Denken Sie immer daran: Immer wenn Sie mit dem Motorrad unterwegs sind, wird die Sitzbank stark beansprucht. Aus diesem Grund sollten Sie die Sitzbank nicht nur einmal jährlich, sondern mehrfach reinigen.
Inhaltsstoffe Hier halten sich die Hersteller natürlich gern ein wenig bedeckt, denn die Meisten möchten Ihre Rezeptur nicht bekanntgegeben. Die meisten Pflegeprodukte für die Motorradsitzbank enthalten aber einen gewissen UV-Schutz. Vor allem für die Farbe des Sitzbankbezugs ist die Sonne eine enorme Belastung. Durch den UV-Schutz wird verhindert, dass die Farbe so schnell verblasst.
Schutzfunktion Die meisten Pflegeprodukte enthalten gewisse Schutzkomponenten, die sich als dünner Film über die Sitzbank legen und vermeiden, dass diese zu schnell wieder verdreckt.
Zeitpunkt Wann genau Sie Ihre Motorradsitzbank pflegen sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist, dass Sie die Sitzbank auch vor der Überwinterung noch einmal reinigen und pflegen, damit die Materialien während der Zeit nicht brüchig werden.

Bei der Auswahl des Reinigungs- und Pflegemittels müssen Sie unbedingt darauf achten, wofür dieses geeignet ist. Teilweise können die Reiniger nur für Vinylbezüge genutzt werden, andere sind voll und ganz auf Leder ausgerichtet.

Die Reinigung der Esszimmersitzbank

Nicht nur auf dem Motorrad, sondern auch im Wohnbereich muss eine Sitzbank regelmäßig gereinigt werden, zumal Sie auch hier mit ganz unterschiedlichen Besonderheiten konfrontiert werden. In modernen Wohnkonzepten werden im Esszimmer und in der Küche heute vorwiegend pflegeleichte Sitzbänke verwendet, die sich bei Bedarf einfach abwischen lassen. Die Favoriten sind hier Leder und Kunstleder. Beide Bezüge haben glatte Oberflächen.

Bei der täglichen Pflege greifen Sie auf ein weiches Tuch, beispielsweise aus Microfaser zurück. Um Verunreinigungen nach dem Essen zu entfernen, machen Sie das Tuch nass und wischen Sie mit dem nassen Lappen über den Fleck. Die meisten Flecken lassen sich so problemlos und rasch entfernen. Klebt der Bezug an manchen Stellen, können Sie ein mildes Spülmittel einsetzen. Aggressivere Reinigungsmittel sollten Sie aber nicht verwenden. Sowohl für Leder als auch für Kunstleder gibt es spezielle Reiniger, die auf die Besonderheiten der Materialien abgestimmt sind und weder zu Verfärbungen führen noch eine zu starke Belastung darstellen. Wichtig ist aber auch die richtige Pflege.

So pflegen Sie eine Ledersitzbank

Haben Sie sich für eine Ledersitzbank entschieden, besteht die größte Gefahr darin, dass das Material mit der Zeit brüchig wird und reißt. Es verliert in diesem Fall einfach an Geschmeidigkeit. Spezielle Lederpflegemittel können das vermeiden.

TIPP: Online erhalten Sie Lederpflegemittel oftmals zu einem viel günstigeren Preis. Verzichten Sie allerdings auch nicht auf einen Preisvergleich.

Als Pflegemittel werden vorwiegend zwei Varianten angeboten. Zum einen gibt es die Lederpflegemilch und zum anderen können Sie sich für den Lederbalsam entscheiden. Beide Pflegemittel sind flüssig.

Die Anwendung erfolgt meistens folgendermaßen:

  1. Sie geben ein wenig Pflegemittel auf ein Tuch.
  2. Reiben Sie mit dem Tuch das Pflegemittel in den Bezug ein.
  3. Halten Sie sich bei der Dosierung an die Empfehlungen des Herstellers.
  4. Lassen Sie das Pflegemittel einziehen.

Mehrmals im Jahr sollten Sie Ihre Ledersitzbank mit einem solchen Pflegemittel behandeln. Besonders wichtig ist das nach dem Sommer. Die starke Sonneneinstrahlung stellt im Sommer für die Lederbezüge Ihrer Sitzbank eine besondere Herausforderung dar, insbesondere wenn das Möbel beispielsweise unter einem Fenster stand. Die UV-Strahlen und die enorme Temperaturentwicklung tragen hier dazu bei, dass die Bezüge Risse bekommen und das Leder beschädigt wird. Weiterhin verblassen die Farben des Lederbezugs durch das Sonnenlicht. Das Pflegemittel ist so gestaltet, dass es die Farben noch einmal intensiviert.

Vor- und Nachteile von Pflegemitteln für Leder

Spezielle Lederpflegemittel bieten in der Anwendung entscheidende Vorteile:

  • pflegt sanft und langanhaltend
  • beugt Rissen und Brüchen im Material vor
  • sorgt für angenehmen Geruch
  • lässt sich leicht verarbeiten
  • erhöht die Lebensdauer des Materials
  • intensiviert die Farben des Bezugs
  • meist ein wenig teurer
  • für andere Materialien nicht geeignet

Auch eine Ledersitzbank sollten Sie regelmäßig reinigen. Hier brauchen Sie neben destilliertem Wasser vor allem Neutralseife. Destilliertes Wasser ist wichtig, denn der im Leitungswasser enthaltene Kalk kann dem Leder Schaden zufügen und hinterlässt oftmals auch weniger schöne Ränder.

VORSICHT: Wenn Sie die Ledersitzbank reinigen, sollte diese auch nicht benutzt werden. Wird das Leder nass und mit Seife behandelt, dehnt es sich unter Belastung aus. Dadurch entstehen Beulen, die sich auch später nicht ohne weiteres entfernen lassen.

Reinigen Sie mit der Neutralseife gründlich die gesamte  Ledersitzbank und achten Sie dabei insbesondere auf Ecken und die Stelle zwischen Lehne und Sitzfläche. Nachdem Sie die Seife aufgetragen haben, müssen Sie besonders darauf achten, dass Sie diese wieder gründlich entfernen, sonst bleiben weniger schöne Flecken zurück. Damit das Leder nach der Reinigung nicht so anfällig für Flecken ist, gehen Sie einfach ein wenig Lederfett auf den Bezug. Es bildet einen Schutzfilm, sodass Flüssigkeiten und Fett nicht in das Material eindringen können.

Obwohl Leder robust ist, ist es recht fleckenanfällig. Haben Sie eine Sitzbank mit einem hellen Lederbezug können sich Jeans für Sie sehr schnell zum Erzfeind Nummer 1 entwickeln. Sie hinterlassen auf dem Lederbezug schnell unschöne Flecken, die Sie mit Wasser und Seife leider auch nicht wieder loswerden. Doch auch hier gibt es einen guten Tipp, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

TIPP: Mit einem hellen Radiergummi geht es Jeansflecken auf Lederbezügen an den Kragen. Sie radieren die Flecken einfach wieder weg.

Polstersitzbank reinigen: Zeit und Geduld sind wichtig

Während sich Leder und Kunstleder Sitzbänke noch recht einfach reinigen lassen, sieht es bei einer Sitzbank mit Polsterbezug schon ganz anders aus. Häufig müssen Sie die Sitzbank aufwendig reinigen, denn in das textile Gewebe dringen Flecken sehr schnell und vor allem auch tief ein. Haben Sie sich tief im Gewebe erst einmal festgesetzt, werden Sie diesen nur schwer wieder Herr. Zumal die falsche Technik hier schnell dazu führt, dass die Flecken noch schlimmer aussehen als vorher.

Typische Flecken, die beim Essen auf der Polsterbank landen, sind

  • Wein,
  • Cola und
  • Ketchup.

Diese drei Lebensmittel ziehen hartnäckige Verschmutzungen nach sich. Deswegen heißt es hier zunächst: cool bleiben. Holen Sie möglichst schnell ein sauberes Tuch. Damit können Sie die restliche Flüssigkeit abtupfen, bevor auch diese noch in den Bezug eindringt. Nun greifen Sie zu einem feuchten Tuch und ein wenig fettlösendem Spülmittel. Mit Tuch und Spülmittel wischen Sie immer von außen nach innen, nicht umgedreht. Wischen Sie von innen nach außen, vergrößern Sie den Fleck nur.

In vielen Fällen können Sie natürlich auf warmes Wasser zurückgreifen. Eine Ausnahme sind jedoch Blut, Urin und Eiflecken. Hier ist warmes Wasser keine große Hilfe. Verwenden Sie stattdessen kaltes Wasser und verzichten Sie darauf, mit dem Tuch zu reiben. So dringen die Partikel nur weitaus tiefer in das Gewebe ein. Bei diesen Flecken müssen Sie nach der ersten Notfallversorgung immer eine großflächige Reinigung vornehmen, denn sonst bleiben Ränder zurück.

TIPP: Verwenden Sie niemals Seife auf textilen Polsterbezügen. Seife ist fetthaltig, um die Haut zu pflegen. Dieses Fett zieht jedoch in das Gewebe ein und sorgt hier für neue Verunreinigungen.

Sie können natürlich auch bei der Polstersitzbank auf einen speziellen Polsterreiniger ausweichen. In diesem Fall sollten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers halten. Die Polsterreiniger gibt es als Pulver und Schaum. Auf der Sitzbank lässt sich der Schaum besser dosieren und somit auch einfacher einsetzen, was in jedem Fall ratsam ist.

Neben der regelmäßigen Reinigung sollten Sie die Sitzbank mit Polsterbezug regelmäßig einer Grundreinigung unterziehen. Auch diese ist wichtig, um hartnäckigere Verschmutzungen zu entfernen. Krümel und ähnliches saugen Sie im Alltag am besten mit dem Staubsauger ab. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass alles aufgenommen wird und keine Fette und Rückstände ins Gewebe eindringen.

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