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Sollte die Sitzbank gepolstert sein?

CLP SitzbänkeBei der Auswahl einer guten Sitzbank spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zum einen muss hier natürlich zwischen dem Einsatz im In- und Outdoorbereich unterschieden werden, zum anderen spielen aber auch versteckte Funktionen und die Ausstattung eine Rolle. Ein Aspekt, bei dem die Meinungen auseinandergehen, ist die Frage nach der Polsterung. In der Tat gibt es heute viele Sitzbänke im Möbelhandel, die über eine Polsterung verfügen. Doch ob diese immer erforderlich ist, hängt meistens von Ihrem individuellen Geschmack ab. Wir zeigen Ihnen in diesem Ratgeber, was eine gute Polsterung ausmacht, welche Vorteile sie bietet und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Weiterhin finden Sie einige Tipps, die Ihnen dabei helfen, eine gute Sitzbank zu finden.

Warum sind Polsterbänke so beliebt?

Sollte die Sitzbank gepolstert sein?Nicht selten steht im Fokus der Suche nach einer guten Sitzbank die Polsterung und das nicht ohne Grund. Wie bei einem Sofa oder einer Eckpolstergarnitur hat die Polsterung auch bei der Sitzbank erheblichen Einfluss auf den Sitzkomfort. Sie schafft eine weiche, leicht nachgiebige Sitzfläche. Durch die Polsterung wird unangenehmen Druckstellen und daraus resultierenden Schmerzen vorgebeugt. Dabei kann nicht nur die Sitzfläche gepolstert sein, sondern auch die Rückenlehne. Eine gepolsterte Rückenlehne erhöht ebenso noch einmal signifikant den Sitzkomfort und lädt dazu ein, sich rundum zu entspannen.

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Die praktischen Argumente, die für den Kauf einer Sitzbank mit Polsterung sprechen, liegen also vor allem dem Komfort zugrunde. Doch auch optisch hat die Polsterung einiges zu bieten. So wirkt eine solche Sitzbank edler, einladender und auch teurer als eine einfache Holzbank. Viele Designer setzen die Polsterung außerdem als Stilmerkmal um und spielen hier mit Farben und Mustern, um einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen. Polster mit geblümten Bezügen sind beispielsweise ein Garant für den Landhausstil und lassen immer wieder einen verträumten Eindruck aufkommen.

Tipp: Dagegen können Sie mit Polsterungen mit Kunstlederbezug den modernen Wohnstil huldigen.

Vor- und Nachteile einer gepolsterten Bank

Wir zeigen Ihnen in der folgenden Übersicht kurz zusammengefasst die Vorteile, die von den gepolsterten Sitzbänken ausgehen:

  • wirken sehr einladend
  • Polster können als Designmerkmal genutzt werden
  • bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten
  • können in sämtlichen Wohn- und Arbeitsräumen eingesetzt werden
  • bieten deutlich höheren Sitzkomfort
  • vermeiden Druckstellen und daraus resultierende Schmerzen
  • Polster lassen sich nicht immer leicht reinigen
  • nicht so wandelbar wie einfache Holzbänke
  • Polsterdesign muss zum Einrichtungsstil passen

Aus was bestehen die Polster?

Wenn Sie sich für eine Sitzbank mit integrierter Polsterung entscheiden, interessiert Sie sicherlich auch, aus welchen Materialien diese besteht. In der Regel werden hier zwei grundlegende Komponenten verwendet, wobei hier zwischen der eigentlichen Polsterung sowie dem Bezug unterschieden werden muss. Schauen wir uns im Folgenden die unterschiedlichen Grundmaterialien an.

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Die Polsterung / das Polstermaterial

Ein gutes Polster erkennen Sie daran, dass es angenehm weich ist, aber nicht zu schnell nachgibt. Für die Füllung der Polster wird in den meisten Fällen auf Schaumstoff zurückgegriffen. Schaumstoff ist an sich angenehm weich, hat aber auch eine gewisse feste Konsistenz. Qualitativ guter Schaumstoff kehrt in der Regel nach dem Sitzen wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Eine Ausnahme ist hier Schaumstoff von minderwertiger Qualität. Hier können sich mit der Zeit Kuhlen und Abdrücke bilden, die nachvollziehen lassen, wo oft jemand gesessen hat. Wie weich oder fest eine Polsterung ist, hängt in erster Linie davon ab, wie dick der Schaumstoff ist.

Der Bezug

Neben der Schaumstoffpolsterung gibt es natürlich einen Bezug. Der Bezug lässt den Schaumstoff vor dem menschlichen Auge verschwinden. Gut versteckt im Inneren wird er durch den Bezug geschützt und vor Verunreinigungen bewahrt. Es gibt allerhand Bezugsmaterialien, die für eine Sitzbank infrage kommen. In erster Linie müssen wir hier zwischen drei grundlegenden Bezugsarten unterscheiden. Noch immer wieder gern auf Polyester oder Baumwolle zurückgegriffen, zum anderen finden Leder und Kunstleder Anwendung.

Bezugsmaterial gekonnt auswählen: Achten Sie auf den Einsatz Ihrer Sitzbank

Beim Kauf einer Sitzbank müssen Sie insbesondere darauf achten, welches Bezugsmaterial verarbeitet ist. Natürlich haben alle Bezugsmaterialien Vor- und Nachteile. Diese lassen sich aber nicht unbedingt pauschal als Kaufargumente nennen, denn wichtig ist vor allem, dass sie zu dem Einsatzbereich passen, für den Sie vorgesehen sind.

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Wir stellen Ihnen die Eigenschaften der Bezugsmaterialien sowie deren bevorzugten Einsatzgebiete in der folgenden Tabelle vor:

Bezugsart Einsatzbereiche Merkmale
Leder
  • Küche
  • Esszimmer
  • Wohnzimmer
  • Badezimmer
Leder ist ein reines Naturmaterial und auch eines der robustesten Materialien, das es für die Bezüge gibt. Es hält höchster Beanspruchung stand und weist eine lange Lebensdauer auf. Leder Sitzbänke passen hervorragend in Küche und Esszimmer. Sie können im Fall einer Verschmutzung einfach abgewischt werden. Hin und wieder müssen sie aber mit Lederpflege eingerieben werden, um unangenehme Risse zu vermeiden.
Kunstleder
  • Küche
  • Esszimmer
  • Flur
  • Balkon
  • Wintergarten
Möchten Sie einen abwischbaren Bezug, der aber nicht so teuer ist wie Leder, ist Kunstleder eine sehr gute Wahl. Kunstlederbezüge gibt es in unterschiedlichen Designvarianten. Hier ist die optische Vielfalt meist deutlich größer als dies bei anderen Materialien der Fall ist. Die Pflege ist recht simpel, denn meistens reicht es aus, wenn Sie mit einem leichten Spülmittel und einem Tuch die Oberfläche abwischen. Damit die Kunstlederbezüge lange ihre Farbe behalten, gibt es spezielle Pflegemittel, die in das Material einziehen.
Stoff
  • Wohnzimmer
  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Flur
Gepolsterte Sitzbänke mit Stoffbezug sind ausgesprochen reinigungsintensiv. Gerade Flüssigkeiten ziehen unangenehm schnell in die Materialien ein und lassen sich dann nur noch schwer entfernen. Zwar wirken die Stoffbezüge sehr gemütlich und passen deswegen zum Beispiel hervorragend zum Landhausstil, trotzdem sollten Sie bevorzugt in Räumen eingesetzt werden, in denen Sie nicht mit einer solch starken Verunreinigung rechnen müssen. Ideal sind sie beispielsweise im Schlaf- und Wohnzimmer, wo sie gleichermaßen als Sitz- und Ablagemöglichkeit verwendet werden können.

TIPP: Wenn Sie die Bezüge Ihrer Sitzbank erneuern möchten, ist dies mit ein wenig Geschick in der Regel problemlos möglich. Meistens sind die Bezüge geklammert. Durch das Lösen dieser können Sie die Bezüge schließlich einfach abnehmen.

Kann man eine Sitzbank nachträglich aufpolstern?

Natürlich ist es durchaus möglich, dass Sie vor einiger Zeit mit einer einfachen Sitzbank aus Holz geliebäugelt oder sich nur für ein Modell mit dünner Polsterung entschieden haben. Wenn Sie sich später nach einer stärkeren Polsterung sehnen, ist das aber noch kein Grund, um sich schon wieder nach einem neuen Möbel umzuschauen. Sie können mit dem richtigen Werkzeug, dem einen oder anderen Zubehör und Geschick jede Sitzbank aufpolstern.

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Wir möchten Ihnen hier kurz zeigen, wie Sie dabei am besten vorgehen und worauf Sie achten müssen.

  1. Bevor Sie mit dem Aufpolstern beginnen können, müssen die alten Materialien erst einmal entfernt werden. Am einfachsten funktioniert das, wenn Sie Ihre alte Sitzbank auf die Sitzfläche legen und dann an der Unterseite mit einer Zange die Polsterklammern herausziehen. Dadurch lösen sich mit einem Arbeitsschritt alle Materialien der Polsterung. Während Sie das alte Polstermaterial problemlos entsorgen können, sollten Sie den Bezug aufheben. Diesen können Sie nämlich als Schnittmuster verwenden.
  2. Suchen Sie nun die neuen Materialien für die Sitzbank aus. Als Polstermaterial greifen Sie am besten wieder auf Schaumstoff zurück. Den Schaumstoff können Sie sehr einfach an die Bankform anpassen. Sie können ihn mit einem Messer zurechtschneiden. Der Schaumstoff sollte für eine angenehme Polsterung über eine Stärke von wenigstens 7,5 cm verfügen. Schaumstoffe lassen sich am besten mit einem Elektromesser zuschneiden. Die Größe des Schaumstoffs hängt von den Maßen der Bank ab, die Sie aufpolstern möchten.
  3. Beim Kauf des Bezugsmaterials müssen Sie bedenken, dass Sie hier deutlich mehr brauchen als bei der Füllung. Das Bezugsmaterial sollte etwa eineinhalb Mal so groß sein wie der Schaumstoff. Sie können hier aus verschiedenen Varianten wählen. Kunstleder und Leder werden Ihnen ebenso angeboten wie textile Bezüge. Möchten Sie die gepolsterte Sitzbank im Außenbereich beispielsweise auf Terrasse und Balkon einsetzen, sollten Sie sich unbedingt für einen Outdoorstoff entscheiden. Haben Sie das richtige Werkzeug zur Hand, können Sie hier beispielsweise einen Markisenstoff wählen. Er ist absolut UV-beständig und bewahrt sich also auch bei langer Sonneneinstrahlung seine Farben.
  4. Neben dem Schaumstoff benötigen Sie Wattierung. Wattierung erhalten Sie online oder beispielsweise auch in Bastelläden vor Ort. Sie brauchen etwa 2,5 mal so viel Wattierung wie Schaumstoff.
  5. Nun geht es ans Aufpolstern. Mit einem speziellen Kleber befestigen Sie erst den Schaumstoff auf der Holzplatte, die die Grundlage der Sitzfläche bildet. Der Kleber muss vollständig austrocknen, bevor Sie fortfahren.
  6. Ist der Kleber zwischen Holzplatte und Schaumstoff getrocknet, können Sie die Wattierung auf dem Schaumstoff festkleben. Lassen Sie sich hier bei der Auswahl des richtigen Klebstoffs im Bastelladen beraten. Aufgrund der Materialeigenschaften brauchen Sie einen speziellen Kleber.
  7. Nun benötigen Sie eine weitere Wattierung. Hier müssen Sie darauf achten, dass die Wattierung so groß ist, dass Sie diese vollständig um die gepolsterte Seite legen und auf der Rückseite befestigen können. Die Watterierung befestigen Sie auf der Rückseite der Sitzfläche mit einem Tacker und Klammern.
  8. Achten Sie darauf, dass die Wattierung straff sitzt und keine unnötigen Falten wirft. Das macht das Anbringen des Bezugs nur unnötig schwer.
  9. Im letzten Schritt wickeln Sie den gewählten Bezugsstoff um das Bankelement. Um Ihnen diesen Schritt zu erleichtern, sollten Sie die Bezüge zuschneiden. Verwenden Sie dafür das beiseitegelegte Schnittmuster. Auch der Bezug wird mit Tacker und Klammern befestigt.
  10. Nun können Sie die Sitzbank wieder vollständig montieren.

Fazit: Schauen Sie sich die Polsterungen genau an

Wenn Sie eine gepolsterte Sitzbank kaufen, entscheiden Sie sich immer für ein besonders gemütliches Modell, das zum Ausruhen und Sitzen einlädt. Die Polsterung ist angenehm weich und sorgt zugleich dafür, dass die ganze Sitzbank wohnlicher aussieht. Während das Füllmaterial der Polsterung immer aus Schaumstoff besteht, der von einer Wattierung ergänzt wird, wird für die Bezüge auf verschiedene Materialien zurückgegriffen. Sehr praktisch ist es, wenn Sie die Bezüge mit wenigen Handgriffen abnehmen können, sodass sich diese in der Waschmaschine reinigen lassen. Das ist allerdings nur bei wenigen Materialien der Fall. Grundsätzlich gilt: Jede Polsterung lässt sich entfernen und jede Bank lässt sich aufpolstern. In diesem Fall müssen Sie lediglich auf die richtige Vorgehensweise und die Auswahl robuster Materialien achten. Polstern Sie von Hand auf, sind Sie auf das richtige Werkzeug angewiesen. Neben einer guten Stoffschere brauchen Sie beispielsweise ein Elektromesser und einen Tacker, um die Materialien sicher zu fixieren.

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